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Schäubles Athen-Besuch ohne Geschenke

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Schäubles Athen-Besuch ohne Geschenke

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Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hat klar Stellung bezogen. Bei seinem Besuch in Athen lehnte er einen weiteren Schuldenschnitt ab. Griechenland befinde sich aber auf dem richtigen Wege. Weitere Anschubhilfen seien jedoch vorerst nicht vorgesehen.

Es könne, so Schäuble, “im Laufe des Jahres 2014 – also wohl eher nach der Jahreshälfte, gegen Ende der Laufzeit – wenn Griechenland bis dahin einen Primärüberschuss erzielt hat, falls notwendig über weitere Maßnahmen verhandelt werden.”

Begleitet wurde Schäubles Stippvisite von wütenden Protesten. Der 70-Jährige gilt vielen Griechen als personifizierter Sparzwang. Dementsprechend umfangreich waren die Sicherheitsvorkehrungen während des Besuches in Athen. Trotz der Kritik bleibt Schäuble ungerührt: Griechenland müsse vor allem eines: weiterhin eisern sparen.

euronews-Reporter Stamatis Giannisis sagt: “Ungeachtet der Erwartung der griechischen Regierung, die vom Besuch des deutschen Finanzministers eine Geste der Unterstützung erwartet hatte, hatte Schäuble keine Geschenke im Gepäck. Nur das Versprechen, dass Europa den Griechen auch nach 2014 helfen wird, wenn die wirtschaftliche und finanzielle Unterstützung der Troika ausläuft.”