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Warten auf das "Royal Baby" in glühender Sonne

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Warten auf das "Royal Baby" in glühender Sonne

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Wenn die Temperaturen wochenlang beständig über 25
Grad liegen, dann heißt das auf dem Kontinent Traumwetter – in
Großbritannien nennt man es “Hitzewelle”. Dazu kommt, dass das Warten auf das königliche Baby sich hinzieht. In glühender Sonne stehen auch die Journalisten vor dem Krankenhaus, einen genauen Termin für die Geburt hat der Palast nämlich nie genannt.

“Ich arbeite in dem Café”, sagt eine französische Cutterin, “ich muss nicht draußen warten, also ist das Ok für mich.”

Ein Korrespondent des australischen Fernsehens ist weitaus höhere Temperaturen gewöhnt. Er meint, bei der ganzen Warterei teste er sich selbst gelegentlich. Das sei sein ganz persönliches verücktes Spiel. Er wolle herausfinden, wie heiß es werden müsse, bis er sein Jacket ausziehe.

Terry Hutt ist 78 Jahre alt und eingefleischter Royalist. Er schläft seit mehr als einer Woche auf einer Bank.

“Die Angestellten im Palast sind wegen der Hitze ein wenig um meine Gesundheit besorgt”, sagt er, “sie sagen der Polizei, sie solle ein wenig nach mir schauen. Nun, ich bin richtig hier. Zur Not kann ich als Patient direkt ins Krankenhaus gehen.”

Eigentlich hieß es, das Baby von
Prinz William und seiner Frau Kate sollte am vergangenen Samstag geboren werden. Doch nichts geschah. Jetzt heißt es sowohl für die Klatschpresse wie für die Briten weiterhin: Warten.