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Karibikfeeling mitten in Paris

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Karibikfeeling mitten in Paris

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Gerade rechtzeitig zum Beginn einer großen Hitzewelle hat Paris es geschafft, 5000 Tonnen Sand auf eine Straße an der Seine zu kippen und einen drei-Kilometer-langen Strand im Herzen der Metropole zu kreieren. Seit zwölf Jahren lässt die Stadt im Sommer hier einen Strand entstehen, einen zweiten gibt es am Bassin de la Villette im 19. Arrondissement der Hauptstadt.

Der Bürgermeister von Paris, Bertrand Delanoë, meint, dieses Jahr sei der Strand wichtiger denn je. Er sagte: “In dieser Zeit der Krise dürfen wir nicht aufhören, das Leben zu lieben, zu lachen und glücklich zu sein.”

“Paris Plages” heißt die Aktion und man kann Eis essen, sich sonnen, Boule spielen oder einfach nur spazieren gehen. Richtig schwimmen ist leider nicht drin. Eine junge Französin ist mit ihrer Freundin da. Sie meint: “Wir kommen wegen der Liegestühle her und um braun zu werden.”

Ein deutscher Tourist meint: “Es ist ein bisschen wie am Meer. Man kann den Booten zuschauen, den Menschen, die vorübergehen. Eigentlich ist es noch interessanter hier als an einem normalen Strand.”

Am rechten Seine-Ufer mit Ausblick auf Notre-Dame stellt sich die berühmte französische “joie de vivre” (Lebensfreude) schnell ein. Für viele Pariser und Touristen ist es eine schöne Art, den Tag ausklingen zu lassen, denn geöffnet ist bis Mitternacht. Einen Monat lang läuft die Aktion “Paris Plages” – bis zum 18. August. Die Stadt tut alles, damit die, die nicht ans Meer fahren konnten, auch auf ihre Kosten kommen.