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Erdbeben erschüttert chinesische Provinz Gansu

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Erdbeben erschüttert chinesische Provinz Gansu

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Ein Erdbeben in China hat mindestens 70 Todesopfer gefordert, lokale Medien berichten darüber hinaus von mehr als 400 Verletzten.

Die Erschütterungen ereigneten sich in der Provinz Gansu in Zentralchina am Montag um 7:45 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum lag 180 Kilometer südöstlich der Millionenstadt Lanzhou. Das örtliche seismologische Amt sprach von einem Beben der Stärke 6,6.

Nach Behördenangaben wurden mindestens 1200 Häuser zerstört, die Elektrizität fiel aus, der Zugverkehr musste ausgesetzt werden. Soldaten und Polizisten wurden zur Unterstützung der Rettungsarbeiten in die Region gebracht. Das bergige Gelände erschwere die Suche nach weiteren Opfern.

In der Nachbarprovinz Sichuan hatte es bereits im April dieses Jahres ein Beben der Stärke 7,0 mit 200 Toten gegeben.

Unter China verschieben sich die eurasische und indische Kontinentalplatte, die Reibung erzeugt Gesteinsspannungen, die zu Erdbeben führen können.