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Gedenken an Bruce Lee

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Gedenken an Bruce Lee

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40 Jahre ist er nun tot – der Kung Fu-Kämpfer Bruce Lee. Aus diesem Anlass sind in Hong Kong zahlreiche Fans zusammengekommen.

Auch die 75jährige Schwester Lees war unter den Trauernden, die Blumen an der Bruce-Lee-Statue niederlegten.

Und der städtische Fanclub eröffnete einen Gedenkpfad, der an sechs Stätten vorbeiführt, die für Lees Leben Bedeutung hatten.

Wong Yiu-Keung, Vorsitzender des Bruce Lee Clubs:
“Bruce Lee vereint ein hübsches Gesicht, einen starken Körper, kämpferisches Können und ein heldenhaftes Image. Als ich ein Kind war, wollte ich so sein wie er. Sein Leben hat mich sehr inspiriert.”

Lees Vater war ein berühmter Opernsänger. Deshalb kam Lee früh mit dem Kino in Berührung und trat bereits als Kind in mehreren Filmen auf.

Schon im Alter von 18 Jahren konnte er auf rund 20 Filme zurückblicken.

Sein bekanntester, “Der Mann mit der Todeskralle” kam nur wenige Tage nach seinem Tod 1973 in die Kinos.

Lee wurde in San Francisco geboren und wuchs in Kowloon, einem Teil Hongkongs, auf. Mit 18 Jahren kehrte er für eine Hochschulausbildung in die Vereintigten Staaten zurück. Hier begann er, Kampfsport zu unterrichten.

Die Ausstellung “Bruce Lee. Kung Fu. Art. Life” zeigt über 600 Exponate, viele davon eine Leihgabe der Bruce Lee Stiftung, die von Lees Tochter geführt wird.

Shannon Lee, Tochter:
“Meine lebendigste Erinnerung ist seine Energie. Diese Art Verbindung, wenn er sich auf Dich konzentrierte, das war so kraftvoll. Er war so liebevoll und verspielt. Aber er konnte als Vater auch sehr streng sein. Aber immer mit Freundlichkeit und Liebe.”

Lee starb an einer Hirnschwellung im Alter von nur 32 Jahren. Er konnte jedoch zahlreiche Schauspieler inspirieren und den Weg für asiatische Schauspieler in Hollywood ebnen.