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30.000 Obdachlose nach Erdbeben in Gansu

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30.000 Obdachlose nach Erdbeben in Gansu

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Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Nordwesten Chinas laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. 89 Menschen wurden getötet, über 500 schwer verletzt. Mehr als 1.200 Gebäude stürzten ein. Nach Angaben der Provinzverwaltung wurden viele Menschen unter den Trümmern eingestürzter Gebäude begraben. Die chinesischen Behörden registrierten mehr als 400 Nachbeben.

Betroffen von dem Beben waren acht Städte in den Kreisen Minxian und Zhangxian in der Provinz Gansu. Die Gebirgsregion ist abgelegen und schwer erreichbar. Noch in der 180 Kilometer entfernten Provinzhauptstadt Lanzhou waren die Erdstöße zu spüren. Mehr als 123.000 Menschen sind von dem Beben betroffen. Über 30.000 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht. Die Regierung hat Hilfsgüter in die betroffene Region geschickt. Für die Obdachlosen wurden Zelte, Baumwolldecken, Feldbetten und Schlafsäcke bereitgestellt. Dreitausend Polizisten wurden zur Unterstützung der Rettungsarbeiten in die Region entsandt.