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Royaler Nachwuchs sorgt für Ausnahmesituation

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Royaler Nachwuchs sorgt für Ausnahmesituation

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Das ist einmalig in der Geschichte der britischen Monarchie: Bei den Windsors gibt es jetzt vier Generationen, drei davon stehen direkt in der königlichen Erbfolge. Noch kann niemand sagen, wer von ihnen eines Tages den Thron besteigen wird. Queen Elizabeth hat immer gesagt, dass sie nicht abdanken will.

Mit 64 Jahren hätte Prinz Charles das Erbrecht auf seiner Seite. Die Thronfolge wird aber vom Parlament bestimmt und kann von diesem auch geändert werden. So könnte auch Charles Sohn, Prinz William, auf den Thron berufen werden, da er beim Volk noch beliebter ist. “Warum sollte der Alteste ein besonderes Recht besitzen im Gegensatz zum Jüngsten oder dem Mittleren. Das ist absurd. Und das ist halt die Sache mit der Monarchie. Wir können nicht alle König sein”, erklärt der Monarchie-Experte Charles Mosley.

In jedem Fall ist diese Geburt ein Garant für die Langlebigkeit der britischen Monarchie. Ein Element der Stabilität im Vereinigten Königreich, aber nicht nur.

Die Ankunft des neuen Babys wurde auch in den anderen 16 Commonwealth-Staaten gewürdigt, in denen die Queen Staatsoberhaupt ist. Von Kanada bis Neuseeland und Australien. Und auch etwas Spass muss sein. Australiens Premierminister Kevin Rudd spricht von einem Bilby, einem gefährdeten Beuteltier, ähnlich einer langnasigen Ratte mit grossen Ohren. “Als Regierung geben wir einen10.000-Dollar-Zuschuss für das Forschungsprogramm im Taronga Park Zoo für den Bilby. Und das zu Ehren des Babys.”

Die Geburt des neuen Babys bewegt die Welt und verleiht der Monarchie neuen Glanz. Auch US-Präsident Barack Obama zählte zu den ersten Gratulanten.

Gerade erst geboren, erfüllt der jüngste Thronfolger bereits seine Mission: er macht seine Untertanen stolz.