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Blutiger Juli im Irak

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Blutiger Juli im Irak

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Im Irak gehen die blutigen Auseinandersetzungen weiter. Am Dienstag sind bei Anschlägen auf zwei Moscheen neun Menschen getötet und mindestens 40 weitere verletzt worden. Sprengsätze gingen während des Abendgebetes im Fastenmonat Ramadan in der Omar-bin-Abdulasis-Moschee und in der Al-Salihi-Moschee in Kirkuk hoch. Dort wurden sieben Menschen getötet. Nahe der Al-Imam-Ali-Moschee in Kut im Südosten des Landes wurden durch die Explosion einer Autobombe zwei Menschen getötet und neun verletzt. Zudem soll nach neuesten Medienberichten auch ein Polizist im Irak ums Leben gekommen sein.

Im Irak nehmen indes die Spannungen zwischen der sunnitischen und shiitischen Bevölkerungsgruppe deutlich zu. Seit Juli sind im Irak rund 700 Menschen den Anschlägen zum Opfer gefallen.