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Papst Franziskus besucht Wallfahrtsort Aparecida

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Papst Franziskus besucht Wallfahrtsort Aparecida

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Nach einem turbulenten Empfang in Rio de Janeiro hat sich Papst Franziskus einen Ruhetag gegönnt. Die offizielle Eröffnung des 28. Weltjugendtages an der Copacabana fand ohne ihn statt. Sein Besuch in Brasilien wurde mit der Prägung von drei neuen Münzen verewigt. Der 76-Jährige nahm mit katholischen Nonnen und Vertretern der Kirche an einer kleinen Messe teil.

An diesem Mittwoch soll Franziskus Zuckerrohrfelder überfliegen und dann eine Gottesmutterstaue aus dem 18. Jahrhundert in der Basilika von Aparecida besuchen. Es heißt, dass in Aparecida das katholische Herz Brasiliens schlägt. Ein Straßenverkäufer sagte: “Das hier ist zu einem Turm Babels geworden. Die ganze Welt benützt die gleiche Sprache, die Sprache der Hoffnung, der Kommunikation. Es wird uns vermittelt, dass wir die Hoffnung nicht aufgeben sollen. Wir sollen weiter gegen Korruption und Gewalt kämpfen und durch den Glauben eine neue Welt erschaffen.”

In der Nähe des Wallfahrtsortes war am Sonntag eine selbst gebaute Bombe gefunden worden. Die Polizei versicherte, dass die Pilger nie in Gefahr gewesen seien. Der Weltjugendtag endet am Sonntag mit einer großen Messe vor den Toren Rios.