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Nach dem Rücktritt die Reue: Stuart O´Grady gibt EPO-Doping zu

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Nach dem Rücktritt die Reue: Stuart O´Grady gibt EPO-Doping zu

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Bevor man es ihm nachweist, gibt er es lieber zu. Nach seinem Rücktritt vom aktiven Radsport, am Tag nach der Tour de France, gestand der Australier Stuart O´Grady die Einnahme von EPO ein. Allersdings habe er es nicht lange genommen und nach dem Dopingfall Festina 1998 überhaupt nicht mehr. Es habe sich nicht um ein systematisches Doping gehandelt, so der Tour-Rekordteilnehmer.

“Wenn Leute etwas in der Vergangenheit angestellt haben, dann sollte es auch herauskommen”, sagte O´Grady. “Aber wie in allem im Leben haben auch diese Leute dann eine zweite Chance verdient.”

Auch der Franzose Laurent Jalabert hat seine Schuld eingestanden, nur kam dieses Eingeständnis zu spät. Schon kurz vor der Tour de France in diesem Jahr war sein Name durchgesickert, der dann später im Untersuchungsbericht des französischen Senats auftauchte. Am Mittwoch war eine Liste der 1998 bei der Tour de France gedopten Fahrer veröffentlicht worden.