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Papst will barmherzigen Umgang mit Suchtkranken

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Papst will barmherzigen Umgang mit Suchtkranken

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Der Papst hat bei seinem Brasilienaufenthalt eine Klinik für Suchtkranke besucht. Das Krankenhaus ist nach Franz von Assisi benannt, auf den das jetzige Oberhaupt der katholischen Kirche seine Namenswahl zurückführt.

Franziskus rief zum Kampf gegen die Drogen-Kartelle auf und zum barmherzigen Umgang mit Suchtkranken. Er sprach sich gegen eine Freigabe von Drogen aus. Drogen würden der Gesellschaft schaden, sagte er, weil sie die Selbstsucht förderten.

Zuvor hatte der Papst den Wallfahrtsort Aparecida besucht. In seiner ersten Messe in Brasilien wandte er sich gegen
Geld, Erfolg, Macht und Vergnügung als Götzen auch vieler junger Leute. Dagegen stellte er Werte wie wie Großherzigkeit, Ausdauer und Brüderlichkeit.

Der Papst ist in Brasilien zum katholischen Weltjugendtag in Rio de Janeiro, an dem er ab heute teilnimmt. Er besucht heute außerdem eine Elendssiedlung und will Besucher aus seinem Heimatland Argentinien treffen. Der Weltjugendtag dauert bis Sonntag, wenn der Papst eine weitere Messe halten wird.