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Eins auf die Nase - Brüssel plant neues Parfümgesetz


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Eins auf die Nase - Brüssel plant neues Parfümgesetz

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Karine Vinchon-Spehner hat den richtigen Riecher. Die Französin komponiert Wohlgerüche für einen der weltweit führenden Parfümhersteller im provenzalischen Grasse. Die südfranzösische Weltparfümhauptstadt hütet zu diesem Zweck jahrhundertealte Duftrezepte, die aber vielleicht schon bald umgeschrieben werden müssen. Denn die Europäische Union plant ein Gesetz, das allergieauslösende Pflanzenbestandteile aus Parfüms und Kosmetika verbannen soll. Schluss mit Bergamotte, Kumarin und gar Lavendel? Allergikerverbände atmen auf – den Parfümherstellern hingegen könnte schon bald die Luft wegbleiben. Ist das das Ende der großen französischen Parfümtradition?

Bonus 1: Um das komplette Interview mit Francis Thibaudeau, dem stellvertretenden Manager der Duftabteilung beim Parfümhersteller Robertet in Grasse zu hören, klicken Sie bitte auf diesen Link. Thibaudeau warnt vor den Plänen der Europäischen Union, allergieauslösende Pflanzenbestandteile in Parfüms und Kosmetika zu verbieten (auf Französisch).

Bonus 2: Unser ebenfalls auf Französisch geführtes Gespräch mit der Parfümdesignerin Karine Vinchon-Spehner ist hier abrufbar. Die Expertin spricht über die Konsequenzen einer möglichen EU-Reglementierung.

Bonus 3: Die Präsidentin der französischen Vereinigung zur Vermeidung von Allergien, Pascale Couratier, fordert ein Verbot der Beduftung an öffentlichen Orten und in Geschäften, und warnt vor einer Zunahme von Parfümunverträglichkeiten. Bitte klicken Sie auf unseren Link, um das komplette Interview anzuhören.

Bonus 4: Bert Candaele vom Versuchszentrum für Parfüm und aromatische Pflanzen (CRIEPPAM) spricht sich für einen Sonderstatus von Essenzölen aus. Auch dieses Interview können Sie anhören (auf Französisch)

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