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In Ägypten droht ein Kräftemessen zwischen den verfeindeten Lagern
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In Ägypten ist es in der Hafenstadt Alexandria zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen. Dabei kam ein Mensch ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Gegner und Befürworter des gestürzten Präsidenten Mohamed Mursi machen mobil. Der Haftbefehl gegen Mursi heizt die Stimmung zusätzlich an: Empörung und Wut treibt die Muslimbruderschaft auf die Straße. Es droht ein Kräftemessen.

Mohamed el-Beltagy, führendes Mitglied der Muslimbruderschaft:

“Das ist ein Skandal, der beweist, dass dieses Regime das Gesetz und die Verfassung missachtet. Sie sollten uns sagen, wann sie Präsident Mursi vernommen haben und ob ein Anwalt dabei war oder nicht. Die ganze Welt weiß, dass die Anklage dazu da ist, die Revolution von 2011 zugunsten der Militärrevolution vom 30. Juni zu verunglimpfen.”

Das Militär fährt eine riskante Strategie: Seit Mittwoch ruft es die Bevölkerung dazu auf, das Regime mit Demonstrationen zu unterstützen.

Karim Hassan:

“Wir sind heute hier, um den Militärchef der ägyptischen Streitkräfte Abdul Fatah al-Sisi zu unterstützen und ihm grünes Licht für die Ausrottung des Terrorismus in Ägypten zu geben. Wir können nicht länger warten. Das Land brennt.”

Am Samstag läuft ein Ultimatum des Militärs ab: Die Islamisten sollen sich bis dahin am politischen Versöhnungsprozess beteiligen – sonst drohe eine härtere Gangart.

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