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Trauer statt Feier in Santiago de Compostela

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Trauer statt Feier in Santiago de Compostela

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Zum Feiern ist hier niemandem zumute. In Santiago de Compostela wird am 25. Juli traditionsgemäß das Fest des heiligen Jakob begangen. Doch nach der Zugkatastrophe ganz in der Nähe sind alle Feierlichkeiten abgesagt worden. Auch in der Pilgerstadt wird getrauert.

“Ich bin damit einverstanden, wenn alle Geschäfte geschlossen werden. Aber einige Bars sind geöffnet. Und ich glaube, unser Geschäft ist auch nicht anders als die anderen”, sagt ein Händler.

Natürlich hört das Leben in Santiago de Compostela nicht schlagartig auf. Aber man spürt, dass ein Schock über der Stadt liegt, meint ein Kellner.

“Besonders heute sieht man viel weniger Menschen auf der Straße. Die Leute sind nicht so enthusiastisch wie sonst, sondern traurig. Wir haben 30-40% weniger zu tun als sonst an so einem Festtag.”

Viele Touristen waren schon vor dem Feiertag nach Santiago gereist. Sie erlebten die Katastrophe hautnah mit.

“Das alles ist natürlich sehr traurig. Wir haben auf einem Platz auf das Feuerwerk gewartet, als die Nachricht von dem Unglück sich rumsprach. Und dann hat sich eine beeindruckende Stille ausgebreitet”, so eine niederländische Touristin.

“Wir sind sehr zurückhaltend, wenn wir durch die Straßen laufen. Uns ist nicht zum Feiern zumute. Es ist schade, dass sie das Feuerwerk abgesagt haben, denn wir haben uns das ganze Jahr auf Santiago gefreut. Aber, was soll man machen?”, erklärt eine spanische Touristin.

Ob Touristen oder Einheimische, das Zugunglück bestimmt die Gedanken der Menschen an diesem Tag in Santiago de Compostela.

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  • Picture by Óscar Corral

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