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Brenzlige Präsidentenwahl in Mali

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Brenzlige Präsidentenwahl in Mali

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Das westafrikanische Mali wählt heute einen neuen Präsidenten. Doch Kritiker befürchten, dass die Wahl nur sechs Monate nach einer internationalen Militärintervention zu hastig anberaumt wurde. Hunderttausende Wahlkarten fehlen ohne die kann man aber nicht wählen. Damit steht die Legitimität der Wahl auf dem Spiel. Internationale Beobachter ließen trotzdem wissen, dass in Anbetracht der schwierigen Lage keine perfekten Bedingungen zu haben seien und dass das Wahlergebnis zu akzeptieren sei. 16 Monate nach dem Militärputsch ist die Lage in dem Wüstenstaat instabil. Eine demokratisch gewählte Regierung soll jetzt für Ordnung sorgen. Insgesamt sind rund 7 Millionen Bürger wahlberechtigt. 27 Kandidaten wurden aufgestellt. Sollte keiner von ihnen über 50 Prozent der Stimmen erhalten, kommt es am 11. August zu einem zweiten Wahlgang.