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Tunesien: Trauer um Brahmi - Wut gegen Regierung

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Tunesien: Trauer um Brahmi - Wut gegen Regierung

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In Tunesien haben sich Zehntausende Menschen von dem ermordeten Oppositionspolitiker Mohamed Brahmi verabschiedet. Auf seiner Beerdigung richtete sich der Zorn der Trauernden gegen die regierenden Islamisten. Sie hätten tatenlos zugesehen, wie religiöse Fundamentalisten in den Moscheen ihre hasserfüllten Botschaften verbreiteten.

Der 58-jährige Brahmi soll neben dem Oppositionspolitiker Chokri Belaid beigesetzt werden, der im Februar ermordet worden war. Die beiden Männer wurden den ersten Ermittlungen zufolge mit derselben Waffen erschossen, verdächtigt wird ein radikaler Salafist.

In Brahmis Geburtsort Sidi Bouzid gingen die Menschen die zweite Nacht in Folge auf die Straße. Die Polizei setzte Tränengas ein.

Beobachtern zufolge könnte der Mord an Brahmi der tunesischen Opposition nutzen. Diese hofft nun, dass die Islamisten ähnlich wie in Ägypten aus dem Amt gejagt werden.