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Erste Beerdigungen nach Zugunglück in Santiago

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Erste Beerdigungen nach Zugunglück in Santiago

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Nach dem Zugunglück in Santiago de Compostela sind am Samstag die ersten Opfer beerdigt worden. In San Fernando, in der Provinz Cadiz, wurden 5 Menschen zu Grabe getragen. Zwei weitere Beerdigungen fanden in Valladolid statt. Insgesamt waren 78 Menschen bei dem Unfall ums Leben gekommen. Der Lokführer des Unglückszuges gerät immer mehr in Bedrängnis. Wie die Behörden mitteilten, wird gegen den 52-Jährigen nun offiziell wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen wurde, brachte man ihn auf die
Hauptpolizeiwache im Unglücksort Santiago.Noch im Laufe des heutigen Tages soll der 52-Jährige der Justiz überstellt und zum ersten Mal offiziell verhört werden. Bisher hat der Mann zum Unfallhergang geschwiegen. Am Samstag hatten auch die Verkehrsministerin und der Innenminister den Unglücksort besucht. Um den genauen Unfallhergang rekonstruieren zu können, wurden inzwischen alle Waggons des Zuges in der Nähe von Santiago zusammengetragen.