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Busreise mit tödlichem Ausgang

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Busreise mit tödlichem Ausgang

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Nach dem Busunfall in Süditalien ist die Zahl der Todesopfer nach oben korrigiert worden: 38 Menschen kamen insgesamt ums Leben, als ein voll besetzter Reisebus von einer Brücke in die Tiefe stürzte. Unter ihnen sind zahlreiche Kinder. Auch der Fahrer des Reisebusses fand den Tod. Zehn Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Die Reisegruppe stammt aus der Region Neapel, sie hatte die Geburtsstätte eines katholischen Heiligen besucht.

Der Unfall ereignete sich auf dem Rückweg in der Provinz Avellino, fünfzig Kilometer östlich von Neapel. Offenbar fuhr der Bus zu schnell und raste in ein Stauende, rammte mehrere Autos, durchbrach die Leitplanke und stürzte von einer Brücke 30 Meter in die Tiefe. Mehrere Reisende wurden dabei aus dem Bus geschleudert.

Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig, da der Reisebus in unwegsames Gelände stürzte. Die zehn Verletzten wurden in umliegenden Krankenhäusern behandelt. Die Autobahn blieb nach dem Unfall studenlang gesperrt.

Augenzeugen zufolge könnte Bremsversagen das Unglück ausgelöst haben.