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Kinderprostitution: FBI befreit mehr als 100 Kinder und Jugendliche

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Kinderprostitution: FBI befreit mehr als 100 Kinder und Jugendliche

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Den USA ist ein Schag gegen Kinderhandel und -prostitution gelungen. Bei Einsätzen in zahlreichen Städten nahm der FBI an diesem Wochenende 150 Verdächtige fest. Er befreite 105 Kinder und Jugendliche, die meisten von ihnen wurden auf Autobahnrastplätzen, in Motels und Spielkasinos in San Francisco, Denver, New Orleans und Detroit festgehalten. Das jüngste Opfer ist neun Jahre alt.

Kinderhandel und -prostitution gehörten zu den häufigsten, gewaltsamsten und gewissenlosesten Verbrechen in den USA, so Ronald T. Hosko, ein Einsatzleiter des Bundesgeheimdienstes. Wer Kinder auf diese Weise ausnutze, solle wissen, der FBI werde ihn verfolgen und vor Gericht bringen.

In den letzten zehn Jahren konnten bei ähnlichen Einsätzen insgesamt 2700 Kinder gerettet werden.

Nach Schätzungen des US-Justizministeriums laufen jedes Jahr 450.000 Kinder von zu Hause weg. Etwa ein Drittel von denen, die auf der Straße landen, würde innerhalb von zwei Tagen mit falschen Versprechen zur Porstitution überredet. Danach beginne ein Teufelskreis aus Gewalt und Dorgen, aus dem sich nur die wenigsten selbst befreien könnten.

Raw video: Operation Cross Country (FBI)