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Nahostgespräche mit Fastenbrechen eröffnet

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Nahostgespräche mit Fastenbrechen eröffnet

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Mit einem Essen zum Fastenbrechen haben am Montagabend in Washington die ersten direkten Nahost-Gespräche seit fast drei Jahren begonnen. Es handelt sich Vorverhandlungen, in denen die Grundlagen für die eigentlichen Friedensgespräche ausgearbeitet werden sollen. Der Auftakt verlief äußerst diskret.

Beide Seiten äußerten sich nicht öffentlich. Sie hatten den USA zugesichert, mindestens neun Monate über einen konkreten Friedensplan zu verhandeln. Hauptstreitpunkte sind die israelische Siedlungspolitik, der Grenzverlauf, der Status von Jerusalem und das Rückkehrrecht für mehr als 5 Millionen registrierte palästinensische Flüchtlinge. Als Ergebnis der Friedensverhandlungen soll ein unabhängiger und demokratischer Staat Palästina entstehen.

Der frühere US-Botschafter in Israel, Martin Indyk, soll zwischen Israelis und Palästinensern vermitteln. In den 80er Jahren gehörte Indyk der wichtigsten pro-israelischen Lobby-Gruppierung in den USA, dem American Israel Public Affairs Committee (AIPAC)an.