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Rom: Silvio Berlusconi droht Verurteilung in letzter Instanz

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Rom: Silvio Berlusconi droht Verurteilung in letzter Instanz

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Dem früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi droht seine erste rechtskräftige Verurteilung. In Rom entscheidet das höchste Berufungsgericht Italiens in letzter Instanz, ob das bereits verhängte Urteil zu vier Jahren Haft wegen Steuerbetrugs rechtskräftig ist. Ob die Richter schon heute ihre Entscheidung verkünden werden ist unklar. Laut Medienberichten ist mit einem Richterspruch erst am Mittwoch oder Donnerstag zu rechnen.

Vincenzo Onofri sagt:
“Anstatt von dem Zusammenbruch der Regierung zu reden sollte er sich auf seine persönlichen Probleme konzentieren und zuhören was die Richter sagen. Was die Richter entscheiden, ist persönlich, was unser Land betrifft entscheidet die Regierung.”

Giuseppe Iuorio sagt:
“Tatsächlich ist in Italien vor dem Gesetz nicht jeder gleich. Die Politiker müssen sich zurücknehmen und die Unabhängigkeit der Richter und Behörden akzeptieren. Denn sie sind die Garanten für Demokratie und Freiheit.”

In den Vorinstanzen war Berlusconi für schuldig befunden worden, bei Geschäften mit seinem Medienkonzern Mediaset Steuern in Höhe von fast 8 Millionen Euro hinterzogen zu haben.