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Vor angekündigtem Millionenmarsch: Ashton trifft Mursi


Ägypten

Vor angekündigtem Millionenmarsch: Ashton trifft Mursi

Die Muslimbrüder in Ägypten protestieren mit aller Kraft weiter. Für den heutigen Nachmittag haben sie einen Millionenmarsch durch Kairo angekündigt. Sie wollen sich nicht damit abfinden, dass die ägyptische Armee Präsident Mohammed Mursi Anfang Juli gestürzt hat und ihn festhält. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton durfte ihn als erste ausländische Vertreterin treffen:

Catherine Ashton:
“In unserem zweistündigen Gespräch habe ich ihm unter anderem mitgeteilt, dass ich seine Ansichten nicht weitertragen werden, weil er mich nicht korrigieren könnte, sollte ich sie falsch auffassen. Das Gespräch war intensiv. Er hat Zugang zu Informationen, also TV und Zeitungen. Wir konnten daher über die aktuelle Situation sprechen und darüber, dass es wichtig ist, weiter zu kommen.”

Mursi ginge es gut und sie habe den Ort gesehen, an dem er festgehalten wird – allerdings ohne zu wissen, wo er sich befindet. International wird der Ruf nach Mursis Freilassung immer lauter. Ashton fordert seit Ausbruch der jüngsten Krise immer wieder, alle politischen Gruppen an der Suche nach einer Lösung zu beteiligen und die Gewalt zu stoppen. Heftige Zusammenstöße zwischen Mursi-Anhängern und Sicherheitskräften haben am Wochenende 80 Menschen das Leben gekostet.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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