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Zugunglück in Spanien: Ermittler werten Fahrtenschreiber aus

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Zugunglück in Spanien: Ermittler werten Fahrtenschreiber aus

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Nach dem Zugunglück in Spanien haben die Ermittler begonnen, den Fahrtenschreiber zu untersuchen. Sie wollen herausfinden, warum der Lokführer nicht rechtzeitig bremste, bevor er in die Unglückskurve raste. Er war mit 190 Stundenkilometern mehr als doppelt so schnell unterwegs, als erlaubt ist. Die Auswertung des Fahrtenschreibers soll umgehend an den Untersuchungsrichter weitergeleitet werden.

Am Sonntag wurde der Zugführer nach zweistündiger Vernehmung unter Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Er wird sich wegen fahrlässiger Tötung in 79 Fällen verantworten müssen.

Auch eine Woche nach dem Unglück fällt es vielen Reisenden in Galicien schwer, am Unfallort vorbeizufahren.

Währenddessen wird das gesamte spanische Eisenbahnnetz einem Sicherheitstest unterzogen. Zuvor hatte es Vorwürfe von Gewerkschaften, Medien und Kollegen des Lokführers gegeben, wonach die Sicherheitssysteme an der engen Unglückskurve unzureichend seien. Kritik, die die spanische Verkehrsministerin Ana Pastor zurückwies. Das System erfülle alle spanischen und europäischen Vorschriften, sagte sie.

  • Picture by Óscar Corral

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