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Fed lässt Geldschleusen vorerst weiter offen

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Fed lässt Geldschleusen vorerst weiter offen

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Die US-Notenbank bleibt bei ihrer Politik – Niedrigzinsen und Ankäufe von Staatsanleihen und Hypotheken-gesicherte Wertpapiere für 85 Milliarden Dollar, Monat für Monat. Die bange Frage der Finanzmärkte: “Wie lange noch?” beantwortete der Offenmarktausschuss der Federal Reserve nach zwei Tagen Sitzung so:

Keine Änderung im Bond-Kaufprogramm. Die US-Wirtschaft dürfte weiter wachsen, bei einer Inflationsrate Richtung zwei Prozent. Bei Leitzinsen nahe Null bleibe es, so lang sich die Arbeitslosenrate nicht von jetzt 7,5 in Richtung 6,5 Prozent bewege.

Schon vor Wochen hatte Noch-Fed-Chef Ben Bernanke die Finanzmärkte mit der Ankündigung erschüttert, die Geldschwemme könnte ab Ende 2013 bis Mitte kommenden Jahres versiegen – wenn die US-Wirtschaft gut läuft.

Und sie läuft gut:

Das US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg zwischen April und Juni mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 1,7 Prozent, so das Handelsministerium nach vorläufigen Berechnungen.

Gleichzeitig wurden die Daten für 2012 um 0,6 auf 2,8 Prozent nach oben revidiert, die für
das erste Quartal nach unten, von 1,8 auf 1,1 Prozent.

Das heißt: Das Wachstum hat im zweiten Quartal 2013 sogar an Dynamik gewonnen. Die Menschen in Amerika sparten mehr als gedacht – der Konsum wuchs weniger schnell als zu Jahresbeginn, aber die Sparpolster lassen die Ökonomen hoffen. All das vor dem Hintergrund, dass die Sparzwänge Washingtons langsam nachlassen.

Mit Reuters