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Jobs in der Eurozone: Lichtblick, noch kein Silberstreif

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Jobs in der Eurozone: Lichtblick, noch kein Silberstreif

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Die Trendwende soll es noch nicht sein – aber in den Euroländern wurden im Juni 24.000 Arbeitslose weniger gezählt als im Mai. Ein minimaler Rückgang bei 19,27 Millionen Männern und Frauen ohne Job – aber der erste seit April 2011, so die europäische Statistikbehörde Eurostat.

Seit März 2013 ist die Arbeitslosenquote stabil:
12,1 Prozent der Erwerbsbevölkerung im Euroraum sind ohne Job.

In den Krisenjahren seit 2008 hat diese Zahl um mehr als die Hälfte zugenommen – von 7,3 Prozent.

“Die Gesamtzahlen bleiben entsetzlich hoch”, kommentierte ein Sprecher der EU-Kommission. Anlass zur Hoffnung auf eine dauerhafte Besserung böten die Zahlen noch nicht.

Besonders die Mittelmeerländer beklagen weiter eine hohe Jugendarbeitslosigkeit – bis zu gut 58 Prozent in Griechenland.

Und mit gut 55 Prozent der jungen Erwachsenen ohne Job reiht sich das neue EU-Mitglied Kroatien auch hier nahtlos ein.

Weniger als sechs Prozent Arbeitslose meldeten Österreich (4,6 Prozent), Deutschland (5,4 Prozent) und Luxemburg (5,7 Prozent).

In ganz Europa sank die Arbeitslosenquote im Juni gegenüber Mai leicht auf knapp 11 (10,9) Prozent. Insgesamt 26,4 Millionen Menschen in den 27 bisherigen EU-Staaten waren im Juni arbeitslos – das mehr als die Bevölkerung Rumäniens.

Mit dpa