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Mugabe verspricht Wahlergebnis zu respektieren

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Mugabe verspricht Wahlergebnis zu respektieren

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In Simbabwe sind rund 6,4 Millionen Menschen aufgerufen, heute ein neues Parlament und einen neuen Präsidenten zu wählen. Staatspräsident Robert Mugabe, der seit 1980 das Land mit eiserner Hand regiert, versprach, sich diesmal an das Wahlergebnis zu halten. Der 89-Jährige hatte eigentlich die Wahlen 2008 knapp verloren, schaffte es aber mit brutaler Gewalt, die Opposition zu zwingen, nicht in der Stichwahl anzutreten.

“Wenn man verliert, muss man sich dem Sieger unterwerfen. Wenn man gewinnt, müssen sich die Unterlegenen ihnen unterwerfen. So ist es. Das werden wir machen, ja wir halten uns an die Regeln”, sagt Mugabe.

Im dritten Anlauf will Ministerpräsident Morgan Tsvangirai endlich Mugabe besiegen. Auf internationalen Druck hin machte Mugabe den eigentlichen Sieger der Wahl 2008 zum Regierungschef einer “Regierung der Nationalen Einheit”:

“Unsere Freiheit wird erst dann vollständig sein, wenn wir die Bitterkeit los sind. Danach wünsche ich Präsident Mugabe einen angenehmen Ruhestand in Frieden und die Geborgenheit seiner Heimat”, sagte Tsvangirai.

Die Opposition wirft Mugabe auch diesmal Wahlbetrug vor. Es geht um fragwürdige Wählerlisten. Wahlbeobachter sind nur aus Afrika, China, Russland oder dem Iran nicht aber aus der EU und den USA zugelassen.

Weiterführende Links

ZANU-PF (englisch)

MDC (englisch)

Zimbabwe Electoral Commission ZEC (englisch)