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Ölpest im Urlaubsparadies

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Ölpest im Urlaubsparadies

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Die thailändische Ferieninsel Ko Samet wird von einer Ölpest heimgesucht. Am Samstag waren aus einer Pipeline Schätzungen zufolge 50 000 Liter Öl ins Meer geflossen. Die Insel liegt im Golf von Thailand, rund 200 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Bangkok. Umweltorganisationen werfen dem verantwortlichen Unternehmen vor, Chemikalien auf den Ölteppich gesprüht zu haben, die das Öl auf den Meeresboden sinken lassen.

“Die Umwelt wird nicht mehr die gleiche sein. Es waren so schöne Stände. Ich stehe unter Schock”, sagt ein Einheimischer.

“Meiner Meinung nach hat es zu lange gedauert, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Das hat große Auswirkungen auf den Fremdenverkehr. Wenn wir das Problem nicht schnell lösen, wird der Tourismus auf lange Sicht darunter leiden”, so Anuchida Chinsiraprapa von der Handelskammer in Rayong.

Insbesondere bei Erholungssuchenden aus Bangkok ist Ko Samet als Ferienziel beliebt. Die Sandstrände und Tauchreviere der Insel ziehen pro Jahr rund eine Million Besucher an. Ko Samet ist Teil eines von rund 120 thailändischen Nationalparks.