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Sphinx US-Arbeitsmarkt

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Sphinx US-Arbeitsmarkt

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Die US-Arbeitgeber haben im Juli nicht mehr so rasant eingestellt. Die Arbeitslosenquote fiel trotzdem. Wieder kein eindeutiges Signal für die US-Notenbank und ihr riesiges Konjunkturprogramm.

162.000 Arbeitsplätze kamen dazu, die Landwirtschaft nicht gerechnet, so das Arbeitsministerium. Das waren fast 12 Prozent weniger als Experten erwartet hatten und knapp 17 Prozent weniger als im Juni.

Die Arbeitslosenquote sank trotzdem von 7,6 auf 7,4 Prozent – den niedrigsten Wert in mehr als vier Jahren.

“Der Arbeitsmarkt steckt immer noch im Treibsand”, so der Analyst Todd Schoenberger von LandColt Capital in New York.

Nun ist wieder mal alles drin: Höhere Kurse, weil die US-Wirtschaft vielleicht anspringt. Manchen könnte das aber nicht schnell genug gehen – enttäuschte Anleger könnten vor dem Wochenende Gewinne einstreichen – Rückwärtsgang an den Börsen

Die globalen Aktienmärkte reagierten uneinheitlich. Die US-Anleihezinsen zogen an, weil ein Ende der lockeren Geldpolitik der Federal Reserve immer mehr in Sicht kommt. Der Euro stieg in Richtung 1,33 Dollar, Rohöl wurde etwas billiger.

Der Eurostoxx50 gab in einer ersten Reaktion 0,12 Prozent nach, Frankfurt 0,33, Zürich legte 1,7 Prozent zu.

Mit Reuters