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Teheran feiert Al-Quds-Tag

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Teheran feiert Al-Quds-Tag

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Im Iran haben tausende Menschen den Al-Quds-Tag, zu Deutsch den Jerusalem-Tag, begangen. Er ist gesetzlicher Feiertag und wurde 1979 von Ayatollah Khomeini eingeführt, um jeweils am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan die Solidarität der Muslime weltweit mit den Palästinensern kundzutun.

Allerdings setzte sich die Idee andernorts kaum durch. Kleinere Veranstaltungen gibt und gab es außerhalb des Nahen Ostens unter anderem in den USA, Großbritannien, Schweden und Deutschland.

Palästinenser und Israel streiten nach wie vor über den Status Jerusalems. Die Israel feindlich gesinnte Führung in Teheran sprach sich laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars gegen die Friedensverhandlungen aus, die Vertreter Israels und der Palästinenser Anfang der Woche nach amerikanischer Vermittlung in Washington wieder aufgenommen hatten. Ihr dient der Al-Quds-Tag als Gelegenheit für generelle Propaganda gegen Israel.