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Teheran: Keine Kursänderung im Nahost-Konflikt

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Teheran: Keine Kursänderung im Nahost-Konflikt

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Der designierte iranische Präsident Hassan Ruhani hat kurz vor seiner Amtseinführung die “Besetzung Palästinas und das Leid des palästinensischen Volkes” eine “alte Wunde für die islamische Welt” genannt. Die iranische Nachrichtenagentur ISNA hatte berichtet, Ruhani habe Israel als alte Wunde bezeichnet.

Irans neuer Präsident beabsichtigt angeblich eine Versöhnung mit dem Westen, im Nahost-Konflikt wird jedoch keine Kursänderung erwartet.

Die Nichtanerkennung des Staates Israel gehört im Iran zur außenpolitischen Doktrin. “Es gibt einen neuen Präsidenten, aber das Ziel des Regimes hat sich nicht verändert”, sagte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

In Teheran gingen Tausende auf die Straße und schrien anti-israelische Slogans.

Der noch amtierende iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad sagte, für Israel gebe es keinen Platz, es müsse “ausgerottet” werden, ein Sturm werde die “Wurzeln des Zionismus” ausreißen. Achmadinedschad sprach bei der traditionellen Massenkundgebung zum Al-Kuds-Feiertag.