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USA warnen vor möglichen Terroranschlägen

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USA warnen vor möglichen Terroranschlägen

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Die USA haben eine weltweite Reisewarnung herausgegeben. Es gebe Hinweise darauf, dass Al-Kaida und andere Terrororganisationen im August Anschläge planten, teilte das US-Außenministerium mit. Besonders gefährliche Gebiete seien der Nahe Osten, Nordafrika und die arabische Halbinsel.

Viele Passagiere halten dennoch an ihren Reiseplänen fest: “Ich werde trotzdem fliegen und auf Kreuzfahrt gehen. Aber eine Reise in den Nahen Osten würde ich absagen. Ich würde nicht nach Nordafrika oder in den Nahen Osten reisen.“ Eine Britin sagt: “Man ist natürlich nervös, aber man muss schließlich weitermachen. Es geht ja nicht anders. Ich muss nach England zurück und das geht nur auf einem Weg.”

Wegen der Sicherheitsrisiken schließen mehrere westliche Länder an diesem Wochenende vorübergehend ihre Botschaften und Konsulate. Experten sind der Meinung, dass die erhöhte Terrorgefahr mit dem Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan zusammenhänge. Joel Rubin von der Ploughshares Stiftung erklärt: “Es ist nicht das erste Mal, dass unsere Botschaften im Ausland bedroht werden. Diese Warnung zeigt, dass die Behörden die Gerüchte und die Informationen, die ihnen zu Ohren kommen und die sie zusammentragen, ernst nehmen.”

Die US-Behörden betonten, es gehe vor allem darum, die Diplomaten zu schützen. Vor einem Jahr wurden bei einem Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi vier Amerikaner getötet, unter ihnen der amerikanische Botschafter Chris Stevens.