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Keine Ölförderung: Umweltschützer kämpfen um die Lofoten


Norwegen

Keine Ölförderung: Umweltschützer kämpfen um die Lofoten

Auf den norwegischen Lofoten sind junge Umweltschützer aus aller Welt zu einem einwöchigen Sommercamp zusammengekommen, um für den Schutz der Inselgruppe vor Öl- und Gasförderung zu kämpfen. Auch die heimischen Politiker waren geladen. Die Frage ist eins der heißen Themen vor der Parlamentswahl Anfang September.

Bislang waren die Lofoten und die benachbarten Inseln für die Öl- und Gasförderung tabu. Das Gebiet ist ein Paradies für Wasservögel. Wale und die größten Kabeljaubestände der Welt tummeln sich hier.

Doch werden vor den Küsten der Inseln auch reiche Ölvorkommen vermutet. Vor zwei Jahren verzichtete die Regierung noch auf Druck der Umweltschützer auf Probebohrungen. Auch die Anwohner und viele Landsleute sowie die Tourismusindustrie sind dagegen.

Inzwischen hat der Wind aber gedreht: Die größten Parteien sind für die Erschließung, die Regierung beschloss eine Verträglichkeitsprüfung, und die Chancen sind groß, dass ihre Nachfolger nach der Wahl grünes Licht für die Erschließung geben.

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