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USA fingen angeglich geheime Al-Kaida-Nachrichten über Anschlagspläne ab

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USA fingen angeglich geheime Al-Kaida-Nachrichten über Anschlagspläne ab

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Im Nahen Osten und in Nordafrika blieben an diesem Sonntag viele US-Botschaften geschlossen. Die Regierung in Washington will geheime Nachrichten hochrangiger Al-Kaida-Mitglieder abgefangen haben, in denen Anschlagspläne beraten wurden, berichtete die New York Times am Samstag. Daraufhin hätten die USA am Freitag auch die generelle Reisewarnung an ihre Staatsbürger ausgegeben. Geheimdienstlern zufolge konzentriert sich die Sorge auf den Monat August und auf den Al-Kaida-Ableger im Jemen. Auch Deutschland, Großbritannien und Frankreich schlossen dort ihre Botschaften bis einschließlich Montag.

“Solange wir hier als Sicherheitspersonal sind, werden diese Drohungen nicht in die Tat umgesetzt weren”, versichert ein jemenitischer Soldat. “Auch jemenitsche Bürger sind hier. Das Land wird sicher bleiben und nichts wird hier passieren.”

Kritiker argwöhnen, dass die USA mit ihren Terrorwarnungen die Spitzeltätigkeit der NSA in besseres Licht rücken wollen. Doch auch die internationale Polizeibehörde Interpol gab an diesem Samstag eine weltweite Sicherheitswarnung heraus und rief zu koordinierten Ermittlungen auf, nachdem in mehreren Ländern hunderte mutmaßliche Extremisten mit Hilfe von Al Kaida und den Taliban aus Gefängnissen ausgebrochen waren.