Eilmeldung

Eilmeldung

Athen "denkt": Weltkongresses der Philosophie eröffnet

Sie lesen gerade:

Athen "denkt": Weltkongresses der Philosophie eröffnet

Schriftgrösse Aa Aa

Athen ist Gastgeber des 23. Weltkongresses der Philosophie. Eröffnet wurde er mit einem Festakt im Odeon des Herodes Atticus. Es werden 2000 Teilnehmer aus über einhundert Ländern erwartet. Darunter namhafte Denker wie William McBride, Umberto Eco oder der Soziologe Jürgen Habermas. Das diesjährige Motto lautet: “Philosophie als Forschung und Lebensform”.

Dermot Moran, Professor für Philosophie beim FISP:
“Die moderne europäische Gesellschaft will eine möglichst rationale, integrative Gesellschaft sein, die Unterschiede respektiert. Ein starkes Europa erfordert ein Überdenken der Frage nach der europäischen Identität.”

Luca Scarantino, Professor für Philosophie beim FISP:

“Wir sollten uns nicht abschotten und Europa als eine Festung verstehen. Wir dürfen nicht glauben, dass wir besser werden, wenn wir den Rest der Welt außen vor lassen. Wenn wir das tun, sind wir nichts.”

Die Zukunft Europas – auch das eine zentrale Fragestellung.
Der Kongress findet nur alle fünf Jahre statt.
Veranstalter ist der Weltverband der Philosophischen Gesellschaften FISP. Dieses Jahr dauert er vom 4. bis zum 10. August.

Panos Kitsikopoulos, Euronews:

“Der Kongress hat aber auch eine symbolische Bedeutung. Die Philosophie kehrt dorthin, wo sie geboren wurde. In diesem Jahr sind es 2400 Jahre seit der Gründung von Platons Akademie.
Dort und anderen bedeutenden Orten in Athen werden die Veranstaltungen abgehalten.”