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Britische Polizei entschuldigt sich für "übermäßige" Gewalt

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Britische Polizei entschuldigt sich für "übermäßige" Gewalt

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Die britische Polizei hat sich offiziell bei den Verwandten eines Mannes entschuldigt, der vor vier Jahren am Rande einer Demonstration anlässlich des G20-Gipfels in London ums Leben gekommen war. Der Zeitungsverkäufer Ian Tomlinson war im April 2009 von einem Polizisten mit einem Schlagstock angegriffen und zu Boden gestoßen worden. Er war auf dem Weg nach Hause gewesen. Wenige Minuten später brach er tot zusammen.

Die Metropolitan Police entschuldigte sich für die “übermäßige und unrechtmäßige” Gewaltanwendung. Die Familie des damals 47-jährigen Tomlinson hat sich außergerichtlich mit der Polizei geeinigt. Einzelheiten wurden in Absprache mit der Familie nicht mitgeteilt.