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Dänemark: Taucher sollen Umweltkatastrophe abwenden

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Dänemark: Taucher sollen Umweltkatastrophe abwenden

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Es ist eine der größten Tauchaktionen in der Geschichte Dänemarks – und eine der riskantesten. Tauchtrupps versuchen vor Bornholm in 70 Metern Tiefe eine Umweltkatastrophe zu verhindern.
Seit zehn Jahren liegt das Wrack der Fu Shan Hai in den Tiefen vor Bornholm. Und noch immer gehen von dem chinesischen Frachter große Gefahren aus. Hunderte Kubikmeter Heizöl lagern noch immer im Inneren des gesunkenen Schiffes. Wegen der zunehmenden Korrosion drohen sie auszulaufen. Deshalb sollen sie nun abgepumpt werden.
Die Fu Shan Hai war im Mai 2003 nach einem Zusammenstoß mit einem polnischen Containerschiff auf Grund gegangen. Sie ist 225 Meter lang und 33 Meter breit. Für die Taucher ist es deshalb besonders schwierig, das Heizöl zu finden.
Sie sind rund um die Uhr im Einsatz – unter der Aufsicht der dänischen Marine.
Die Aktion kostet bis zu 25 000 Dänische Kronen am Tag und soll bis zu drei Wochen dauern.