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Euro-Wirtschaft: "Geh'n Sie mit der Konjunktur"

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Euro-Wirtschaft: "Geh'n Sie mit der Konjunktur"

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Der Patient Eurozone rappelt sich auf und wagt ein paar Schritte in Richtung Aufschwung: So verheißt der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft im Juli Wachstum – zum ersten Mal seit anderthalb Jahren.

Der sogenannte Composite-Index des Markit-Instituts kletterte um 1,8 auf 50,5 Zähler. Mehr als 50 Zähler heißt Wachstum. 5000 Unternehmen gaben Auskunft.

Besonders hoffnungsfroh. Die Industrie mit 50,3 Zählern, leicht unter der Schwelle: Dienstleistungen mit 49,8 Punkten.

Viele Konsumenten hat der neue Optimismus noch nicht erfasst: In der Eurozone ließen sie im Juni zwar mehr mehr Geld für Sprit springen – so offizielle Zahlen von Europäischer Zentralbank und Statistikbehörde Eurostat. Das reiche aber nicht aus, um die Einbußen bei Lebensmitteln, Getränken und Tabak oder Elektronik auszugleichen. Insgesamt blieben 0,9 Prozent weniger beim Einzelhandel.

Den Deutschen mag es zu heiß gewesen sein zum Einkaufen – sie konsumierten 1,5 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Den Franzosen nicht: + 0,6 Prozent.

Mit Reuters