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HSBC-Bank: Spare in der Zeit, die Not geht weiter

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HSBC-Bank: Spare in der Zeit, die Not geht weiter

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Europas größte Bank, die krisengeschüttelte britische HSBC, hat seit Anfang 2011 rund 46.000 Jobs gestrichen und mehr als 50 Geschäftsbereiche und Sparten abgestoßen. Jetzt brachte das erste Halbjahr trotz sinkender Einnahmen einen deutlichen Gewinnsprung. Das Vorsteuerergebnis stieg um zehn Prozent auf 10,5652 Milliarden Euro.

Trotzdem geht der Umbau weiter, zum Beispioel im Privatkundensektor in den USA: Die Bank will sich noch stärker auf die Wachstumsmärkte in Asien ausrichten, wo HSBC ohnehin schon zwei Drittel des Gewinns einfährt.

Auch die Deutsche Bank, JP Morgan und Co sparen, wo sie nur können: Die Schuldenkrise in Europa, aber auch die strengere Regulierung mit immer höheren Kapitalauflagen setzen die Branche unter Druck. Das Neugeschäft ist gebremst, die einst so üppigen Margen gerade im Kapitalmarktgeschäft haben Schwindsucht. Weltweit streichen die Geldhäuser deshalb Zehntausende Stellen, geben riskante Sparten auf oder ziehen sich aus wenig lukrativen Auslandsmärkten zurück.

Mit Reuters