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Neuer Präsident in Iran: Der Westen hofft auf Kurswechsel

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Neuer Präsident in Iran: Der Westen hofft auf Kurswechsel

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Irans neuer Staatspräsident: am Sonntag wurde er vor dem Parlament in Teheran vereidigt. Hassan Rohani gilt als moderater als sein Vorgänger Mahmud Ahmadinedschad.
Vor allem im Atomstreit sieht der Westen deshalb nun eine Chance auf eine Annäherung.
In seiner Antrittsrede sagte Rohani, er wolle vieles anders machen, mahnte jedoch gleichzeitig:

Hassan Rohani, iranischer Staatspräsident:

“Ich möchte offen sein: Wer eine adäquate Antwort erwartet, sollte Iran mit Respekt begegnen, nicht mit Sanktionen.”

Für Irans Zukunft sei es aber wichtig, Spannungen aufzulösen, Vertrauen zu schaffen und international zu kooperieren, betonte der 64-Jährige. Rohani leitete in der Vergangenheit bereits den Sicherheitsrat des Landes und verhandelte im Ausland über die iranische Kernforschung.

Mirzaee, Bewohnerin Teherans:

“I hoffe, das wir in den kommenden vier Jahren nicht Zeuge der Fehler und des psychischen und wirtschaftlichen Drucks werden, die wir schon zu süpüren bekommen haben.”

Safdari, Bewohner Tehrans:

“Die Jugend hat Probleme mit Arbeitslosigkeit, der wirtschaftlichen Situation, der Inflation. Die sollten angegangen werden, damit das Leben leichter wird.”

Innenpolitisch hat sich Rohani unter anderem die Korruptionsbekämpfung auf die Fahnen geschrieben. Zunächst muss er aber im Parlament sein Kabinett vorstellen.