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Syriens Präsident gibt sich gegenüber Aufständischen unversöhnlich

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Syriens Präsident gibt sich gegenüber Aufständischen unversöhnlich

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Syriens Präsident gibt sich zuversichtlich, was das Ende des lange währenden Bürgerkriegs im Land angeht. Baschar Assad spricht von Monaten, die eine Niederschlagung des Aufstands vielleicht nur noch dauern könnte – man müsse aber mit eiserner Faust vorgehen.

Für Assad sind die Aufständischen Terroristen. Terrorismus und Politik schlössen sich aus, sagt er; der Terrorismus müsse besiegt werden, damit wieder Politik betrieben werden könne.

Das syrische Staatsfernsehen zeigt außerdem den Verteidigungsminister, wie er die Stadt Homs besucht. Dort lobt er seine Soldaten und spricht von einem militärischen Wunder, das sie dort im Kampf gegen die Aufständischen vollbracht hätten. Die Armee hat gerade einen Stadtteil von Homs von ihnen zurückerobert und greift nun weitere Gegenden an.

Bilder im Internet zeigen den dortigen Angaben zufolge Kämpfe in der Provinz Aleppo, wo es für die Armee weniger gut aussieht. Bei diesen Kämpfen geht es offenbar um einen Militärflugplatz.

Die syrische Regierung sieht sich seit über zwei Jahren dem Widerstand von Gegner gegenüber – erst friedlich, dann aber als Bürgerkrieg. Nach Schätzungen sind in diesem Bürgerkrieg etwa einhunderttausend Menschen getötet worden.