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Grund für Botschaftsschließungen: Anruf von Al-Kaidas Nr.1

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Grund für Botschaftsschließungen: Anruf von Al-Kaidas Nr.1

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Es war ein Telefonat des obersten Al-Kaida-Chefs höchstpersönlich, das die USA in Alarmbereitschaft versetzt hat. Das berichtet zumindest die New York Times. Die USA hatten am Sonntag 21 Botschaften und Konsulate aus Angst vor Terror geschlossen. 19 Vertretungen sollen die ganze Woche zu bleiben.
In besagtem Gespräch soll Aiman al-Sawahiri den Al-Kaida-Führer im Jemen aufgefordert haben, einen Anschlag zu verüben. Die New York Times beruft sich auf Geheimdienstkreise.

JAY CARNEY, Sprecher des Weißen Hauses:

“Ich kann mich nicht zu Details äußern. Wir halten diese Bedrohung aber für signifikant und nehmen sie deshalb sehr ernst. Wir ergreifen daher die vom State Department angekündigten umfassenden Vorsichtsmaßnahmen.”

Der Jemen war am Sonntag als besonders gefährdet eingestuft worden. Mehrere andere westliche Staaten zogen bei der Schließung ihrer Botschaften nach – darunter auch Deutschland. Die abgefangene Kommunikation sei aber nur ein Puzzle-Teil. Es gäbe weit mehr Hinweise auf den drohenden Terror, hieß es.