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Indische Soldaten in Kaschmir niedergeschossen

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Indische Soldaten in Kaschmir niedergeschossen

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Nach dem gewaltsamen Tod fünf indischer Soldaten in der Unruheregion Kaschmir sind Tausende Inder in verschiedenen Städten auf die Straße gegangen, um gegen Pakistan zu demonstrieren. Indien beschuldigt die pakistanische Armee, die indischen Soldaten erschossen zu haben. Der Vorfall verschärft die Spannungen zwischen den
beiden benachbarten Atommächten wieder, die eigentlich demnächst Friedensgespräche aufnehmen wollten.

Schwer bewaffnete Terroristen und Männer in pakistanischer Uniform hätten die indischen Soldaten in der Grenzregion überfallen, sagte der indische Verteidigungsminister A.K. Antony in Neu-Delhi.

Indien und Pakistan werfen sich immer wieder gegenseitig Verletzungen des Waffenstillstands in der geteilten Region Kaschmir vor. Das mehrheitlich muslimische Gebiet ist seit der Unabhängigkeit von Großbritannien 1947 umstritten, zwei Kriege führten Indien und Pakistan um Kaschmir.

Ein pakistanischer Armeesprecher sagte, es habe keinen
Zwischenfall im Grenzgebiet gegeben. Pakistan stehe weiterhin zum Waffenstillstandsabkommen von 2003, erklärte das Außenministerium in Islamabad.