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Rezession in Italien: Wenn der Schmerz langsam nachlässt

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Rezession in Italien: Wenn der Schmerz langsam nachlässt

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Die italienische Wirtschaft ist das achte Quartal in Folge geschrumpft – allerdings nur halb so stark wie befürchtet. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) fiel von April bis Juni um 0,2% im Vergleich Quartal zuvor – so die Statistikbehörde Istat.

Im ersten Vierteljahr war die Wirtschaft noch um 0,6 Prozent geschrumpft.

Zuletzt mehrten sich die Hinweise auf eine Trendwende nach der längsten Rezession seit Beginn der Statistik 1970. Das Verarbeitende Gewerbe produzierte im Juni den zweiten Monat in Folge mehr – plus 0,3 Prozent.

Die Einkaufsmanager der Industrie waren im Juli optimistisch wie seit mehr als zwei Jahren nicht.

Der Einzelhandel setzte nach 14 Monaten Pause zuletzt wieder mehr um – die Verbraucher bummelten nicht mehr nur, sie kauften auch wieder mehr.

Und der endgültig verurteilte Silvio Berlusconi hat versprochen, seine Partei weiter mit Enrico Letta regieren zu lassen.

2013 wird die nach Deutschland und Frankreich drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone laut EU-Kommission um 1,3 Prozent schrumpfen. Für 2014 sagt die Brüsseler Behörde 0,7 Prozent Wachstum voraus.

Mit Reuters