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Sony bockt gegen Großaktionär

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Sony bockt gegen Großaktionär

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Sony will sich seine Unternehmensstrategie nicht von seinem Großaktionär vorschreiben lassen. Der Hedge Fonds Third Point des US-Milliardärs Daniel Loeb hält rund sieben Prozent an Sony und gilt als größter Einzelaktionär. Er hatte Sony aufgefordert, die Unterhaltungssparte abzuspalten – das lehnte der Verwaltungsrat in einem Brief an Third Point ab.

Der Analyst Yonggi Kang (Reuters):

“Schreiben die das Unternehmen nun ab ? Vielleicht nicht. Marktbeobachter wetten offenbar eher, dass das Drama noch lange nicht vorbei ist.”

Loeb ist dafür bekannt, sich ins Management seiner Beteiligungen einzumischen. Er fordert, einen Teil der Sony-Unterhaltungssparte an der Börse zu verkaufen. Mit dem Erlös solle das kriselnde Elektronik-Geschäft saniert werden.

Zur Sony-Unterhaltungssparte gehören unter anderem Filmstudios und das Plattenlabel Sony Music.

Lockerlassen will Loeb aber nun gerade nicht.

Sony will das Geschäft mit Filmen und Musik zwar transparenter machen, pocht allerdings darauf, dass die Verknüpfung der eigenen Geräte wie Fernseher, Smartphones und Spielekonsolen mit den Unterhaltungsangeboten ein wichtiges strategisches Element für den Konzern sei.

Mit dpa, Reuters