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Arbeit, Arbeit, Arbeit - bestimmt britische Geldpolitik

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Arbeit, Arbeit, Arbeit - bestimmt britische Geldpolitik

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Jetzt hat auch die Bank of England (BoE) eine restriktivere Geldpolitik an eine Arbeitslosenquote geknüpft. Sie will ihren Leitzins so lange nicht ändern und so lange keine Anleihen verkaufen, bis die Arbeitslosenquote wenigstens auf 7 Prozent gefallen ist. Damit rechnet die britische Zentralbank frühestens vor Anfang 2016.

Auch Einnahmen aus fälligen Anleihen sollen mindestens so lange reinvestiert werden, bis die Arbeitslosenquote auf 7 Prozent herunter ist. In den drei Monaten bis Ende Mai wurden 7,8 Prozent Arbeitslose gezählt.

Bank of England-Chef Mark Carney:

“Solange die Arbeitslosenquote höher ist als 7 Prozent, ist der Offenmarktausschuss (Monetary Policy Committee, MPC) bereit, weiter Wertpapiere aufzukaufen, sollten weitere Impulse angebracht sein …. Wir wollen den Aufschwung absichern, ohne Risiken für Preisstabilität und das Finanzsystem.”

Die US-Notenbank Federal Reserve hatte im Dezember begonnen, mit Schwellenwerten zu arbeiten: Sie wolle die Zinsen “mindestens so lange” niedrig halten wie die Arbeitslosenquote höher sei als 6,5 Prozent und die Inflationrate unter 2,5 Prozent.

Dito die Bank of England: Sie behält sich bei höherer Geldentwertung Bremsmanöver vor.