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Syrien: Schlag gegen Aufständische

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Syrien: Schlag gegen Aufständische

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Syrische Regierungstruppen haben in der Nähe von Damaskus mindestens 62 Aufständische getötet. Die
Rebellen gehörten zur islamistischen Al-Nusra-Front, die der Terrororganisation Al Kaida nahe steht.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana bestätigte den für die Regierungstruppen erfolgreichen Angriff in der Vorstadt Al-Ghuta bei Damaskus, ohne eine konkrete Opferzahl zu nennen. Durch einen “hochgradig koordinierten Angriff aus dem Hinterhalt” sei es den Armeeverbänden gelungen, eine “Terroristenbande” auszuschalten, hieß es.

Am Vortag riss die Detonation einer Autobombe mindestens 18 Menschen nahe Damaskus in den Tod. Der Vorfall ereignete sich demnach an einer Kreuzung nahe eines belebten Platzes in dem südöstlichen Vorort Dscharamana. Umliegende Häuser wurden stark beschädigt, mehrere Fahrzeuge gingen in Flammen auf. Die staatliche Nachrichtenagentur sprach von einem Terroranschlag.

In Syrien tobt seit zwei Jahren ein Bürgerkrieg zwischen den
Truppen von Präsident Baschar al-Assad und bewaffneten
Aufständischen, die kein einheitliches Kommando aufweisen. Nach UN-Angaben kamen in dem Konflikt bislang mehr als 100.000 Menschen ums Leben.