Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Feiern ohne Frieden - Ägypten zum Ende des Ramadan


Ägypten

Feiern ohne Frieden - Ägypten zum Ende des Ramadan

Auch zum Ende des Fastenmonats Ramadan nehmen in Kairo die Spannungen zwischen Anhängern und Gegnern des abgesetzten Staatspräsidenten Mohammed Mursi nicht ab.

Erst am Mittwoch hatte die Übergangsregierung gedroht, die von den Muslimbrüdern unterstützten Protestcamps möglicherweise auch gewaltsam vom Militär räumen zu lassen, was bisher jedoch ausblieb.

“Die Revolution wird weitergehen. Wer dachte, dass sie mit dem Ramadan ein Ende haben wird, hat sich getäuscht”, so Mohammed al-Beltagy, ein führendes Mitglied der Muslimbruderschaft.

Auch auf dem symbolträchtigen Tahrir-Platz im Herzen von Kairo wurde am Donnerstag gebetet – hier hatten sich einst die Gegner des autokratisch regierenden Präsidenten Husni Mubarak versammelt.

“Ich bin über das, was in Ägypten passiert sehr traurig. Heute feiern wir das Ende des Ramadan und das Volk ist gespalten. Zwei unterschiedliche Ansichten. Das ist doch eine Schande, denn beide Seiten sind doch Muslime”, so Medhat Abdel Moneam, ein Kritiker Mursis.

Sowohl die Islamisten als auch ihre Gegner um Übergangspräsident Adli Mansur, hier beim Gebet in einer Kairoer Moschee, machten in den vergangenen Tagen Stimmung gegen ausländische Vermittler.Die Europäische Union will ihre Bemühungen um eine Lösung des Konflikts dennoch fortsetzen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel

welt

Ermittler sicher: Picasso & Co wurden Brennholz