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Pakistan: Selbstmordattentäter tötet Dutzende Trauergäste

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Pakistan: Selbstmordattentäter tötet Dutzende Trauergäste

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In Pakistan ist die Trauerfeier für einen ermordeten Polizisten in einem Blutbad geendet. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich am Eingang zur Moschee in die Luft und riss mehr als 38 Menschen mit in den Tod. Der Anschlag ereignete sich in Quetta. Die Stadt gilt als Hochburg der Taliban und anderer militanter Gruppen, die für einen eigenen Staat Belutschistan kämpfen.

Bei dem Attentat wurde auch der Polizeichef der Stadt, Fayyaz Sumbal, getötet. Nach offiziellen Angaben waren unter den Opfern
zahlreiche weitere Beamte und mehrere Kinder. Mindestens 50 Menschen wurden verletzt. Den Untersuchungen zufolge trug der Selbstmordattentäter eine Jacke, die mit Kugeln und Granatsplittern gefüllt war. Wer für den Anschlag verantwortlich ist, blieb zunächst unklar.

In Pakistan endet der blutigste Ramadan seit Jahren. Bei elf Anschlägen während des Fastenmonats sind landesweit mehr als 90 Menschen getötet worden.