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Venezuelas Oberstes Gericht schmettert Capriles' Klage ab

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Venezuelas Oberstes Gericht schmettert Capriles' Klage ab

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Um ein Haar wäre er neuer Präsident Venezuelas geworden – nur 200.000 Stimmen trennten Henrique Capriles im April vom Amt des Staatschefs. Wahlbetrug, so seine Version. Capriles legte Beschwerde ein, forderte eine Neuauszählung. Die hat das Oberste Gericht nun abgeschmettert.
Den Wahlsieg des Sozialisten Nicolas Maduro in Zweifel zu stellen, dafür fehle es an Beweisen, so die Begründung. Capriles’ Antrag sei respektlos und unzulässig.
Venezuela hatte im April gewählt – kurz nach dem Tod von Hugo Chavez. Maduro gilt als sein Zögling.

Nach der Wahl hatten Oppositionelle gegen das Ergebnis protestiert – es kam zu Auschreitungen. Oppositionsführer Capriles beklagte in den letzten Tagen, dass das Gericht sich zu viel Zeit ließe mit seiner Entscheidung. Am Dienstag hat er angekündigt, die Wahl von Internationalen Oragnisationen überprüfen zu lassen.