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Peer Steinbrück auf Wahlkampftour

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Peer Steinbrück auf Wahlkampftour

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Die deutschen Sozialdemokraten schicken ihren Spitzenkandidaten durch die Lande: In seiner Geburtsstadt Hamburg trat Peer Steinbrück am Abend zum ersten Mal auf einer neuartigen Rundumbühne auf, frei plaudernd und auf der Suche nach Gründen, warum die Deutschen bei der Bundestagswahl nächsten Monat SPD wählen sollten.

Zu diesen Gründen zählt vor allem der Stillstand, den Steinbrück der jetzigen Regierung von Angela Merkels Christdemokraten und den Freien Demokraten vorwirft. Darüberhinaus kündigte er an, er wolle als Kanzler Steuerbetrug und Steuerhinterziehung bekämpfen, um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu sichern. Steinbrück bekräftigte die SPD-Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn.

In den Umfragen liegt die SPD stabil weit abgeschlagen hinter der CDU von Angela Merkel. Das von Steinbrück erwähnte präsidiale, überparteiliche Image der Kanzlerin macht Merkels Gegnern zu schaffen. Gegen dieses Image können sie sich kaum absetzen; und selbst die kleine deutsche Kontroverse über die Bespitzelung durch den amerikanischen Geheimdienst NSA hat ihnen bisher nichts gebracht.